Wissenswertes über Kapstadt Teil 2

Wissenswertes über Kapstadt Teil 2

Reiseblog Kapstadt – Wissenswertes über Kapstadt und Südafrika Teil 2

Einreise

Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen einen internationalen Reisepass, welcher bei Ausreise noch mindestens 30 Tage gültig sein sollte. Des Weiteren muss man ein gültiges Rückflugticket nachweisen. Bei der Einreise erhält man ein Touristenvisum für die Dauer von 3 Monaten – für die Sichtvermerke sollten noch 2 Seiten im Pass frei sein. Minderjährige müssen neben dem Reisepass seit 2015 auch eine Geburtsurkunde mitführen (internationale Geburtsurkunden kann man idR beim Standesamt beantragen) und Kinder, die alleine oder nur mit einem Elternteil reisen sollten eine Einverständniserklärung der Eltern/bzw. des nicht mitreisenden Elternteils dabei haben. Einfach nochmal beim Konsulat oder bei der Airline nachfragen.

Führerschein

Für die Mietwagenfirmen ist in der Regel der Scheckkartenführerschein ausreichend, allerdings steht oft im Kleingedruckten, dass man einen Internationalen Führerschein haben muss, denn sonst haftet die Versicherung nicht bei Schäden. Man muss immer den deutschen Führerschein und den internationalen bei sich haben.

Car Guards

Diese „Parkwächter“ stehen überall an den Straßenrändern und weisen in die Parklücken ein – dafür erwarten sie dann ein Trinkgeld. Tja, schwierig – die „car guards“ sind alle „self-employed“ – und haben nichts mit der Stadt zu tun. Muss man sich überlegen, ob man da etwas geben möchte, oder nicht. Allerhöchstens Münzen. Die offiziellen „Parking Marshals“ tragen einen Ausweis, haben ein Lesegerät und kassieren auf ausgewiesenen Parkplätzen in der Stadt – die Gebühren sind auf einem Schild aufgelistet.

Geld

Die südafrikanische Währungseinheit ist der Rand. 1R = CA. 100 Cent. Es gibt Münzen zu 1c, 2c, 5c, 10c, 20c, 50c, 1R, 2R und 5R und Scheine zu 10R, 20R, 50R, 100R und 200R. Man kann fast überall in Südafrika mit Kreditkarte bezahlen – wobei VISA wohl die gängigste ist. Geldwechseln ist langwierig und nervig – mit Pass und viel Zeit. Weniger zeitaufwändig ist es, Geld am Automaten zu holen und ATMs gibt es an jeder Ecke. Es empfiehlt sich, vorher von der Bank seine Bankkarte für Südafrika freischalten lassen.

Gesundheit

Kapstadt ist kein Malaria Gebiet – hier muss man sich also keine Gedanken über  Prophylaxe machen.  Die ärztliche und medizinische Versorgung in Kapstadt ist sehr gut und hat internationalen Standard. Auf was man unbedingt schauen sollte, ist ausreichend Sonnenschutz – speziell bei Outdoor-Aktivitäten und vielleicht für alle Fälle eine Reisekrankenversicherung.

Klima

Auf der Südhalbkugel sind die Jahreszeiten genau spiegelverkehrt zu Europa. Sommer ist  im Dezember/Januar/Februar und  Winter ist im Juli/August. Sehr schön auch die Frühlingsmonate Oktober und November. Im April werden die Tage schon kürzer, die Nächte kühler, aber tagsüber ist es immer noch traumhaft. Im Sommer herrscht ein angenehmes mediterranes Klima und im Winter….schüttet es oft und viel.

Kriminalität

In den Medien stellt sich leider ein sehr negatives Bild dar. Kleinkriminalität (Taschendiebstahl, Autoeinbruch) herrscht aber überall – auch in München und Rosenheim. Einfach die normalen Vorsichtsregeln beachten: wenig Geld dabei haben und keinen teuren Schmuck tragen, nichts sichtbar im Auto liegen lassen

Märkte

Die „Neighbourhood Markets“ gehören genauso zu Kapstadt wie der Tafelberg und das Meer. Hier trifft man sich in entspannter Atmosphäre zum Essen, Musik hören und um das eine oder andere Kleinod zu erwerben. Unser persönlicher Hotspot ist der Hout Bay Harbour Market, entweder freitags nachmittags von 17:00 – 21:00 mit Live Musik oder Samstag und Sonntag von 09:30 – 16:00. Perfekt zum frühstücken oder brunchen.

Restaurants

ie Restaurants in Kapstadt gehören zu den besten der Welt. Bedingt durch die ethnische Vielfalt und die Geschichte Südafrikas ist hier für jeden Geschmack etwas dabei. Die Restaurants bieten südafrikanischen Wein zu akzeptablen Preisen an und in vielen Lokalen kann man auch seinen eigenen Wein mitbringen – sofern dieser nicht auf der Karte steht – dafür muss man dann eine „corkage fee“ entrichten. Für ein bisschen Inspiration schaut doch mal auf die Website von „Eat Out“ – das ist die Bibel für Foodlover!

Shoppen

Die erste Adresse für einen erfolgreichen Shopping-Ausflug ist sicherlich die „Victoria & Alfred“ Waterfront. Mit 270 Geschäften, mehr als 50 Restaurants und diversen Fast Food Outlets, Pubs, Hotels, Kinos, und Museen ist die Waterfront die Touristenattraktion Nr. 1. Hier kannt man sich wunderbar treiben lassen, in den Läden stöbern, Souveniers und Schnick-Schnack kaufen, Kaffee trinken, den vielen verschiedenen Bands zuhören oder den Seehunden beim Baden im Yachthafen zusehen.

Etwas nördlich von Kapstadt in Century City befindet sich die Canal Walk Shopping Mall. Sie wurde 2000 eröffnet und ist die größte Shopping Mall in Afrika. Hier findet man auf 2 Etagen 400 Geschäfte, diverse Restaurants, Cafes, Entertainment Läden und einen Food-Court. Bei schlechtem Wetter kann man hier wunderbar den ganzen Tag verbringen….und auch ziemlich viel Geld ausgeben!

Sprache

In Südafrika gibt es 11 offizielle Landessprachen: Afrikaans, Englisch, IsiNdebele, IsiXhosa, IsiZulu, SePedi, SeSotho, SeTswana, SiSwati, TsiVenda und XiTsonga. In Kapstadt kommt man mit Englisch gut zurecht. Allerdings haben die Südafrikaner eine sehr harte Aussprache – an die muss man sich erst gewöhnen.

Trinkgeld

Trinkgelder sind üblich und werden erwartet – mit 10% ist man gut dabei, bei gutem Service natürlich gerne auch mehr.

Zeitzone

Südafrika liegt auf der gleichen Zeitzone wie Deutschland, es gibt aber keine Winter- oder Sommerzeit, dh. wenn in Deutschland auf Winterzeit umgestellt wird, ist Kapstadt eine Stunde voraus.